Chicago erleben mit dem Chicago CityPASS (Tag 2)

Am Vortag hat sich der CityPASS eindeutig gelohnt und wir hatten viel Spaß. An unserem zweiten Tag in Chicago besuchten wir das Naturkundemuseum „The Field Museum“, das Adler Planetarium, fuhren auf das höchste Gebäude Chicagos und ließen den Tag im Millennium Park ausklingen.

Unser zweiter Tag in Chicago startete wieder mit Ausschlafen, denn obwohl unser Sohnemann zeitig einschlief, ließ er uns bis 7:15 Uhr im Bett. Himmlisch!!!

The Field Museum mit dem Chicago CityPASS

The Field Museum

The Field Museum

Diesmal ging es für uns wieder zum Museums Campus und zwar ins „The Field Museum“. Das Naturkundemuseum beherbergt viele verschiedene Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen wie China, Ägypten, Erdgeschichte, Dinosaurier, Pflanzen und Tiere aus aller Welt und noch so vieles mehr. Mit dem Chicago CityPASS ist der Eintritt plus der Zugang für die China-Ausstellung „Cyrus Tang Hall of China“ und ein 3D Film inklusive. Wir schauten einen 3D Film über Ägypten, welchen der kleine Mann leider langweilig fand.

Die Ausstellungen sind sehr interessant und informativ. Unserem Sonnenschein gefielen vor allem die Dinosaurier, ist aber grade auch das Alter, wo man die toll findet. Leider, aber auch verständlich, darf man nicht überall essen und trinken, aufgrund der Exponate. Mit einem Kleinkind ist das aber nicht immer so einfach, wenn man gerade mitten in einer bestimmten Ausstellung ist und man Geduld verlangen muss, bis es einen Schluck trinken darf. Glücklicherweise sind die einzelnen Ausstellungen nicht so riesig, dass man nicht schnell mal herausgehen könnte.

Adler Planetarium mit dem Chicago CityPASS

Adler Planetarium

Adler Planetarium

Anschließend war das Adler Planetarium unser Ziel. Wir liefen also die paar Meter bis zum Ende der Halbinsel und siehe da, die Sonne kam raus. Im Planetarium gibt es allerlei Ausstellungen über das Universum und seine Entstehung, die Planeten unseres Sonnensystems sowie über die Milchstraße und die Entdeckung des Himmels (Geschichte der Sternenkunde), außerdem auch über die Raumfahrtgeschichte, wie die Apollo-Missionen und die Mondlandung. Alle Ausstellungen sind sehr informativ und teilweise kindgerecht gestaltet. Typisch für Amerika ist die sehr einfache und knallbunte Darstellung und Erklärweise. Ich glaube, bei uns sieht das ein bisschen wissenschaftlicher aus, aber mir gefällt das so auch ganz gut. Inklusive im Chicago CityPASS ist nicht nur der Eintritt sonder auch zwei Filme. Wir entschieden uns für Planet Nine und Skiwatch Live (die älteste Show des Adler Planetariums).

Der Film Plant Nine wird in einem großem Raum mit Kuppeldach gezeigt. Der Film selbst wird an die Kuppel projiziert, was einen 3D Effekt macht, ohne das es wirklich 3D ist. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da mir etwas schwindelig wurde, aber mit der Zeit geht es. Unser Sohnemann hingegen bekam Angst. Für ihn wirkte der Start mit der Rakete am Anfang des Films so echt, dass er die ganze Zeit rief, er wolle wieder runter. Er weinte und war so durcheinander, dass Christian mit ihm raus musste.

Nur etwas später gingen wir in den zweiten Film: in Skywatch Live geht es um den Sternenhimmel über Chicago und die Lichtverschmutzung über Großstädten. Dieser Film wurde in einem kleineren Raum gezeigt und an eine nur leicht gewölbte Decke projiziert. Damit wirkte er nicht so spektakulär wie Planet Nine, war aber sehr interessant. Leider hatte unser kleiner Mann schon beim Hinsetzen in die Sessel so eine Angst bekommen, dass er wieder anfing, mit weinen und unbedingt raus wollte. Der Schock vom anderen Film saß wohl noch zu tief. Also ging ich diesmal mit ihm raus und Christian schaute sich den Film an. Glücklicherweise gibt es im Planetarium einen ganz tollen Kinderbereich, welchen wir bevölkern konnten. Hier kann man kleine Marsroboter selber steuern, in einer nachgebauten Raumstation spielen und rutschen, in einem Videospiel eine Rakete starten und vieles Mehr.

Danach ging es für uns zum Willis Tower, denn die Sonne war nun ganz hinter den Wolken vorgekommen und die Sicht war super. Wir nahmen wieder die Buslinie 146 in die Stadt, diesmal hatten wir das Geld auch passend dabei (bei der Fahrt am Tag zuvor hatten wir nur große Scheine und konnten nicht zahlen, sodass uns jemand auf seine Tarifkarte einlud).

Willis Tower-Skydeck mit dem Chicago CityPASS

Der Willis Tower, mit seiner Aussichtsebene dem Skydeck, ist das zweithöchste Gebäude in den Vereinigten Staaten und das höchste Gebäude in Chicago. Ist doch wohl klar, dass man da hoch muss, um diese Stadt wirklich gesehen zu haben.

Willis Tower

Willis Tower

Auf unserem Weg dort hin, schlief unser Sohn leider ein und verpasste am Ende den ganzen Spaß und die schöne Aussicht. Als wir am Fuße des 527 m hohen Gebäudes ankamen, wurden wir samt Kinderwagen durch den rollstuhlgerechten Eingang hereingelotst. Man sagte uns direkt, wir müssten mit 1 bis 1 1/2 Stunden Wartezeit rechnen, puhhh, aber jetzt sind wir einmal hier, da wollen wir auch hoch. Dank des Chicago CityPASS hatten wir nicht nur kostenlosen Eintritt, sondern waren auch schnurstracks durch und mussten nur kurz an den Aufzügen warten. Hat alles gerade mal so 20 Minuten gedauert. Super!

Nach einer spektakulären Fahrt in einem der schnellsten Aufzüge der Welt, kamen wir in 412 m Höhen auf dem Skydeck an. Es war wie erwartet sehr voll, aber eine Lücke an der Panorama Glasfront war immer zu finden. Wir hatten eine grandiose Sicht über Chicago und den Michigansee. Die Wolken zogen langsam über das Wasser hinweg in die Stadt herein, was für eine Atmosphäre. Chicago sieht von oben einfach nur wunderschön aus! Da es schon später Nachmittag war und die Sonne langsam Richtung Horizont wanderte, war die Stadt in ein tolles Licht getaucht. Fast ein bisschen magisch und perfekt um den Tag ausklingen zu lassen!

Chicago von oben

Chicago von oben

Christian wollte unbedingt noch in einen der drei Glasbalkone, um 412 m direkt in die Tiefe blicken zu können. Die Schlangen davor waren endlos lang, da dieses Erlebnis beim Eintritt dabei ist. Er stellte sich an die Kürzeste an und wartete dennoch 30 min. Es gibt das obligatorische Foto, welches für viel Geld dann am Ausgang erstanden werden kann. Man kann aber auch selber Fotos machen. Für mich ist das ja nichts, ich trau mich nicht auf einen Glasboden in dieser Höhe, aber Christian fand es ganz gut.

Was für ein Ausblick

Was für ein Ausblick

Cloud Gate am Millennium Park

Cloud Gate

Cloud Gate

Nach diesem tollen Ausblick von Oben, wollten wir noch das Wahrzeichen Chicagos besuchen: Cloud Gate am Millennium Park oder „The Bean“. Unser kleiner Mann war zwischenzeitlich auch wieder wach geworden und freute sich sehr über diesen übergroßen Verzerrspiegel. Diese Attraktion gehört definitiv bei einem Chicago-Besuch dazu. Die vielen Blickwinkel und lustigen Fotos, die dabei entstehen, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Auf dem Weg ins Hotel genehmigten wir uns einen Burger bei Shake Shack und waren wie immer begeistert. Die Wellenpommes sind die Besten überhaupt und unser Sohn liebt sie.

Shake Shack in Chicago

Shake Shack in Chicago

Leider war das unser letzter Tag in Chicago, aber am nächsten Tag sollte es weiter gehen am Michigansee entlang in Richtung Norden.

Welchen Reiseführer könnt ihr für Chicago empfehlen?

Für den perfekten Städtetrip nach Chicago empfehlen wir dir diesen Reiseführer. Hier findest du nicht nur einen detaillierten Stadtplan, sondern auch jede Menge Infos zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Außerdem werden dir tolle Vorschläge für Abstecher in die Außenbezirke aufgezeigt.

Der Chicago CityPASS wurde uns freund­li­cher­wei­se von „Choose Chicago“ zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank für die Kooperation. Dieser Beitrag stellt unsere freie und unabhängige Meinung dar. Weitere Informationen zur journalistischen Unabhängigkeit findet ihr unter dem Punkt Kooperation.

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Bewertung von Chicago erleben mit dem Chicago CityPASS
  • The Field Museum
  • Adler Planetarium
  • Willis Tower/ Skydeck
  • Millennium Bean
4

Kurzfassung

Auch der zweite Tag in Chicago war erlebnisreich und hat sich mit dem CityPASS auf jeden Fall gelohnt. Das The Field Museum, das Adler Planetarium und auch der Willis Tower sind absolut empfehlenswert und auch für Kleinkinder geeignet. Wer aufregende Tage in Chicago verbringen und die schönsten Attraktionen besuchen möchte, der sollte sich den Chicago CityPASS holen.

Christin

Hey, ich bin Christin und komme aus dem zauberhaften Merseburg. Während meines Studiums in Erfurt, lernte ich meinen heutigen Mann Christian kennen. Jetzt wohnen wir beide im schönen Halle/ Dölau. Durch meinen Beruf als Architektin, bin ich immer interessiert an Orten mit spannender Geschichte und großartiger Architektur. Unsere Reisen sind daher auch immer ein wenig beruflich geprägt. ;)

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