Boston: Cambridge und der Freedom Trail

Unsere erste Nacht war schon 5:30 Uhr vorüber. So etwas passiert, wenn man schon kurz nach 21 Uhr todmüde ins Bett fällt. Das schlechte Frühstück der Motels in den USA war ich ja schon gewöhnt. Dementsprechend erwartete ich nicht viel, sodass ich sogar überrascht war, frische Bananen und Äpfel im übersichtlichen Buffet zu finden. Des Weiteren gab es noch frische süße Waffeln, Toast und Cornflakes. Wir machten uns somit früher als eigentlich geplant auf den Weg nach Boston.

So nutzten wir die Zeit für ein paar Geocaches entlang der Strecke. Dabei kamen wir auch an einer Sportanlage mit einem Football Feld vorbei. Hier bereiteten sich gerade zwei Kinderteams auf ihr Spiel vor. Wir schauten ein wenig beim Einspielen zu, als es plötzlich anfing zu regnen. Da das Wetter immer schlechter wurde, flüchteten wir in das Auto und fuhren Richtung Boston los. Trotz des schlechten Wetters bekamen wir entlang der Interstate schon einen guten Vorgeschmack auf den Indian Summer. Bei unserer Ankunft in Boston wurde es zur unserer Überraschung warm und sonnig.

Kinder Football

Kinder Football

Boston – Harvard Universität

Den ersten Boston-Tag begannen wir in Cambridge an der Harvard-Universität. Eine wirklich schöne Gegend hier. Tolle Einfamilienhäuser und kleine Kirchen. Eigentlich deutet noch nichts auf die große Stadt ganz in der Nähe hin. Wir liefen über den Campus und gingen an den berühmten Lehr- und Verwaltungsgebäuden vorbei. Das ist eine Studienatmosphäre, so etwas gibt es an unseren deutschen Unis nicht. Oder es ist zumindest einfach anders. Sehr süß waren die Eichhörnchen überall. Natürlich wurden gleich Modellfotos gemacht!

Boston – MIT (Massachusetts Institute of Technology)

Danach ging es weiter Richtung Innenstadt und zum zweiten Campus, das MIT. Eine sehr moderne Universität, mit vielen verschiedenen Gebäuden. Nicht so altherschaftlich wie Harvard, aber trotzdem schön. Wir gingen zum Maclaurin Building. Das bekannteste alte Gebäude des MIT. Um zurück zum Auto zu kommen, mussten wir durch das Gebäude durch, also taten wir das auch. Es war offen und bei den vielen Studenten fielen wir nicht auf (waren wir ja selber erst fertig mit unserem Studium). Das muss aber auch noch mal extra betont werden: es war Sonntag und es war richtig viel los! Die Labore waren besetzt, die Flure voll, also bei mir sah es nur in der Woche so in der Uni aus. Ich will nicht wissen, wie es HIER in der Woche aussieht. Wir stürzten uns in Getümmel und schon fühlten wir uns wieder wie Studenten.

Boston – Bacon Hill und Freedom Trail

Am Auto angekommen fuhren wir weiter über den Charles River und waren in der Bacon Hill Gegend. Eines der nobleren Wohnviertel Bostons. Wir cachten ein bisschen und machten uns dann auf zum Freedom Trail. Nach ein paar Runden um den Boston Common fanden wir auch endlich einen Parkplatz für … lau … nix … nada … weil Sonntag ist. Man hatten wir Glück! Wir dachten, die Parkgebühren explodieren hier. So machten wir uns in aller Ruhe auf den Weg. Unser erstes Ziel war Massachusetts State House. Wir parkten direkt davor, also ging unser Spaziergang von hier los. Hier kam uns der Sonntag aber leider in die Quere, denn heute hatte es geschlossen. Nicht schlimm, auch von außen war es toll anzusehen.

Massachusetts State House

Massachusetts State House

Weiter ging es, immer der roten Pflaster-Linie entlang, Richtung Park Street Church und direkt daneben Granary Burying Ground. Sehr beeindruckend in einer so großen modernen Stadt, einen so alten Friedhof zu finden.

King’s Chapel hatte leider wegen einer privaten Veranstaltung geschlossen, also ging es gleich weiter zum Old Corner Bookstore, der komplett eingerüstet war. Wir hatten echt „Glück“ mit den ganzen Sehenswürdigkeiten. ;) Das Old State House ist das alte Rathaus von Boston mit direkt davor liegendem Schauplatz des Massakers. Ein schönes altes Haus mit tollem Platz von Wolkenkratzern umringt. Anschließend gingen wir zur Faneuil Hall und zum Quincy Market. Ein bisschen erinnerte mich das ganze Treiben an den Naschmarkt in Wien. Überall etwas zu Essen und zwar alles, was man sich vorstellen kann, auf 2 Etagen.

Old State House in Boston

Old State House in Boston

Da sich der Tag langsam dem Ende neigte, entschieden wir den Rest des Trails morgen weiter zu gehen. Auf dem Weg aus Boston raus zu unserem Hotel gab es noch einen Borito bei Chipotle. Sehr zu empfehlen!!! Unser Hotel war das Element Lexington. Was für ein Hotel: supermodern, sauber und ein riesiges Zimmer. Schade für nur die eine Nacht.

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  • MIT
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Christin

Hey, ich bin Christin und komme aus dem zauberhaften Merseburg. Während meines Studiums in Erfurt, lernte ich meinen heutigen Mann Christian kennen. Jetzt wohnen wir beide im schönen Halle/ Dölau. Durch meinen Beruf als Architektin, bin ich immer interessiert an Orten mit spannender Geschichte und großartiger Architektur. Unsere Reisen sind daher auch immer ein wenig beruflich geprägt. ;)

2 Antworten

  1. Roland Böstro sagt:

    Dein Reisebericht über die Ostküste und zu Bosten ist wirklich sehr interessant und persönlich. Da ich Bosten auch von meiner Reise im Jahr 2010 kenne weiß ich von was du geschrieben hast. Ich war von dieser Stadt auch total beeindruckt und ich finde Bosten ist immer eine Reise wert, da sie Ihren eigenen Charme hat.

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