Surfen am Strand von San Diego

Auf den heutigen Tag freuten wir uns schon den ganzen Urlaub: ein Strandtag und surfen in San Diego! Das Frühstück war wieder mal sehr amerikanisch aber OK. Es gab zumindest frisches Obst und Joghurt.

Crystal Pier San Diego

Wir fuhren mit dem Auto die Grand Avenue bis zum Strand vor. Dort parkten wir in einer Seitenstraße und liefen auf den Crystal Pier. Dieser ist nicht nur ein Steg über dem Wasser, sondern auch gleichzeitig ein Hotel mit kleinen Bungalows. Hier kann man direkt über dem Pazifik schlafen. Eine echt coole Idee. Die Wellen sahen noch nicht sehr hoch aus und das Wetter machte auch noch einen recht trüben Eindruck. Aber eh der Surfshop aufmachte waren es auch noch ein paar Minuten, es kann ja noch werden.

Strand von San Diego

Strand von San Diego

Surfen am Strand von San Diego

Wir liefen noch ein Stück am Strand entlang und machten uns dann auf zum Auto, um zum Cheap-Rentals-SURFBOARD RENTALS AND EQUIPMENT SERVICES zu kommen. Wir parkten, nach längerer Suche und mehrmaligem Straßenschild lesen und verstehen, irgendwo am Straßenrand. Im Shop wurden wir sehr freundlich begrüßt und super bedient. Christian nahm ein Soft Surfboard und einen Wetsuit, er hat schon ein paar Surfstunden gehabt. Ich traute mir nicht so viel zu und nahm ein Soft Bottom Bodyboard und einen Wetsuit. Um auf Nummer sicher zu gehen wegen der Größe, konnte ich den Suit sogar noch schnell vor Ort auf der Angestelltentoilette anprobieren. Fand ich sehr nett und einen super Service!!!

Wir schnappten uns unsere Ausrüstung und gingen einen Block weiter Richtung Strand. Das Wetter war supersonnig geworden und die Wellen auch richtig schön. Ab in die Wetsuits und samt Boards in die Brandung, das Wasser war sogar angenehm warm. Nach etwa einer Stunde wurde der Strand ruckartig voller und immer mehr Surfer kamen ins Wasser. Wir hatten plötzlich lauter Leute um uns herum, die sich leider zum Teil recht rücksichtslos in die Wellen stürzten. Erst nach einer Weile stellten wir fest, dass es eine Surfschule war und viele Anfänger dabei waren. Die wussten also meist gar nicht, dass sie genau auf uns zu steuerten mit ihren Boards. Glücklicherweise hatten die Schüler nur eine begrenzte Zeitspanne und mussten dann wieder aus dem Wasser. Mehr Ruhe für uns.

Christian wartete oft eine ganze Weile auf die perfekte Welle und er stand die meisten auch! Ich war begeistert, wie gut er das macht. Ich mit meinem Bodyboard hatte es da schon einfacher und konnte fast jede Welle mitnehmen. Was für ein klasse Gefühl, wenn man es wieder bis zum Strand vor geschafft hat! Zweimal habe ich es selbst auf dem Surfboard versucht. Christian musste mich aber in die Welle reinschieben, allein reinpaddeln schaffte ich von der Kraft her einfach nicht. Gleich meinen ersten Versuch brachte ich zum Stand! Wow, wie geil. Ich fiel überglücklich ins Wasser und wurde prompt vom Brett getroffen. Christian schimpfte, weil er mir vorher noch erklärte hatte, wie ich richtig fallen muss und ich hatte es nicht beachtet. Aber alles gut, ich hatte mir nicht wehgetan, das war die Hauptsache.

Am Nachmittag wurden die Wellen immer niedriger und schwächer. Haben uns diese am Morgen noch bis zum Strand getragen, fallen wir jetzt schon auf der Hälfte des Weges vom Board. Der Schuldige ist hier die Ebbe. Das Wasser zog sich doch ein ganzes Stück zurück und somit fehlte auch die Power. Wir machten das Beste daraus und gingen einfach noch mal so, ohne Wetsuits und Boards, ins Wasser.

Wir würden allen empfehlen Suits zunehmen, denn die Badehose und der Bikini werden nie und nimmer beim Surfen an der richtigen Stelle bleiben. Was wir nicht beachtet haben, war die Sonne. Die knallte echt ganz schön und somit hatten wir am Ende des Tages rot-braune Hände, Füße, Hälse und Gesichter. Wir hätten uns besser eincremen sollen. Der Rest war ganz weiß, aufgrund des Wetsuits. Irgendwie sahen wir lustig aus. :)

Am späten Nachmittag brachten wir die Boards und Wetsuits wieder zurück, was schnell und unkompliziert funktionierte. Auf ins Hotel und erst mal das Salzwasser abspülen. Danach fühlte man sich gleich viel frischer, aber auch echt fertig. Surfen ist richtig anstrengend! Am Abend gab es Essen bei Panda Express.

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Als wir dann im Bett lagen, spürten wir immer noch die Wellen, auf denen wir zum Strand gesurft sind.

Christin

Hey, ich bin Christin und komme aus dem zauberhaften Merseburg. Während meines Studiums in Erfurt, lernte ich meinen heutigen Mann Christian kennen. Jetzt wohnen wir beide im schönen Halle/ Dölau. Durch meinen Beruf als Architektin, bin ich immer interessiert an Orten mit spannender Geschichte und großartiger Architektur. Unsere Reisen sind daher auch immer ein wenig beruflich geprägt. ;)

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