Nizza

Nachdem wir die letzten Tage viel mit unserem Mietwagen unterwegs waren, wollten wir uns heute die Innenstadt von Nizza anschauen. Da unsere Ferienwohnung an einem Berg oberhalb von Nizza liegt, fiel die Anreise recht kurz aus.

Kathedrale Saint-Nicolaus – Nizza

Zuerst fuhren wir zur Kathedrale Saint-Nicolaus. Diese ist wohl das meistbesuchte Baudenkmal der Stadt Nizza. Die russisch-orthodoxe Kathedrale ist die Größte außerhalb Russlands. Charakteristisch für das sehenswerte Bauwerk sind vor allem die sechs goldenen und grünen Kuppeln, die weithin sichtbar, mitten zwischen den Häusern, in den Himmel ragen. Beeindruckend ist die bunte und prunkvolle Gestaltung. Wir kamen gerade zur Zeit des Gottesdienstes. Es roch im Inneren nach Weihrauch und es wurde schön gesungen. Eine Besichtigung ist täglich möglich, nur an besonderen Feiertagen sind die Türen geschlossen. Männer sollten aber unbedingt eine lange Hose tragen.

Kathedrale Saint-Nicolaus

Kathedrale Saint-Nicolaus

Place Masséna – Nizza

Anschließend fuhren wir in eine Tiefgarage unterhalb des Place Masséna. Dieser weltberühmte Platz ist das Herzstück der Stadt. Ganz gleich, in welche Richtung des gepflegten Platzes wir blickten, überall gab es Schönes zu entdecken. Rund um den Platz stehen rote und ockerfarbene Gebäude, welche französische Cafés oder edle Geschäfte beherbergen. Auf Mästen sind verschiedene Skulpturen montiert, die bei abendlicher Beleuchtung von selbst ihre Farbe wechseln. Über den Platz fährt u.a. auch eine Straßenbahn, welche allerdings ohne Oberleitung auskommt. Anscheinend wurden extra für die paar Meter Platzüberquerung Akkus in der Straßenbahn integriert.

Place Masséna

Place Masséna

Cours Saleya – Nizza

Nach einem kurzen Fußweg fanden wir dann noch einen letzten Flecken der Altstadt, der unbedingt besucht werden muss: der Cours Saleya. Dieser längliche Platz verläuft parallel zur Promenade am Meer und ist berühmt für seinen täglichen Blumen- und Gewürzmarkt.

Promenade des Anglais

Wer die Großstadt Nizza besucht, kommt auf keinen Fall umhin, zumindest ein Stück entlang der wohl berühmtesten südfranzösischen Strandpromenade zu fahren oder zu flanieren. Die auf fünf Kilometer Länge an der Mittelmeer-Bucht Baie des Anges gelegene Promenade des Anglais ist Prachtstraße und Wahrzeichen zugleich. Hier wehte uns eine steife Brise entgegen. Aber der Ausblick ist einfach toll. Leider besteht der breite Strandstreifen aus großen Kiessteinen.

Promenade des Anglais

Promenade des Anglais

Château de Nice

Am östlichen Ende der Promenade befindet sich das Château de Nice. Dieser Hügel war einst der Standort des Schlosses Château de Nice, welches 1706 durch den damaligen französischen König Louise XIV zerstört wurde. Aus diesem Grund hat Nizza jetzt einen Schlossberg ohne Schloss. Stattdessen wandelte man das Areal in einen großen Park um von dem wir einen grandiosen Blick auf die Stadt und den Hafen hatten.

Nach einer Mittagspause in unserer Ferienwohnung machten wir uns noch einmal Richtung Hafen auf. Wir bestaunten wieder die großen Jachten neben den Segelschiffen und kleinen Ruderbooten. Wie man diese alle auf so engen Raum abstellen kann?

Hafen

Hafen

Den Abend ließen wir mit einem Sandwich auf unserer Terrasse ausklingen. Zu unserer Unterhaltung konnten wir ein paar Flugzeuge beobachten, die unweit von uns zur Landung ansetzten.

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Christian

Mein Name ist Christian und ich bin im grünen Herzen Deutschlands geboren und habe im thüringischen Ilmenau Ingenieurinformatik studiert. Seit 2012 wohne ich mit meiner Frau Christin in Halle (Saale). Am Reisen liebe ich das Fliegen, das Entdecken von gutem Essen und Trinken und das Übernachten in tollen Hotels. Ich bin reisebegeistert und immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer. Über meine Erlebnisse von unterwegs berichte ich schon seit 2007.

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