Roadtrip USA (Mittlerer Westen): Tulpen Festival in Holland

Tulpen Festival in Holland

Nach zwei erlebnisreichen Tagen in Chicago, startenden wir nun zu unserem Roadtrip durch den Mittleren Westen der USA. Unser erstes Tagesziel war die Stadt Cadillac im Bundesstaat Michigan. Unterwegs besuchten wir das größte Tulpen Festival in Holland. Was wir uns außerdem angesehen haben, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hilton Chicago (unserer Hotelbewertung) packten wir unsere Koffer, holten das Auto aus dem Parkhaus und verstauten alles im Kofferraum. Wir verließen Chicago über die Interstate-94 in Richtung Osten. Die teilweise sechsspurig ausgebaute Autobahn war zu dieser Tageszeit ziemlich voll. Obwohl ich den Tempomaten unseres Mietwagens schon immer 5 mph (ca. 8 km/h) höher als erlaubt einstellte, wurden wir links und rechts von Autos als auch Lastwagen überholt. Von zwei großen Lkws umzingelt zu sein, ist kein sehr angenehmes Gefühl!

Roadtrip mit unserem Mietwagen
Roadtrip mit unserem Mietwagen

Tulpen Festival in Holland

Nach einem kurzen Stopp im Michigan Welcome Center an der Interstate-94, fuhren wir weiter zu unserem ersten Tagesziel: Holland. Holland? Ja, wir befanden uns immer noch in den USA – genauer gesagt im Bundesstaat Michigan. Die Kleinstadt Holland wurde 1847 durch europäische Siedler aus den Niederlanden gegründet. Dieser europäische Einfluss war an verschiedenen Stellen der Stadt präsent. So gab es z. B. ein Restaurant Alpenrose und Geschäfte mit deutschsprachigen Namen.

Restaurant Alpenrose
Restaurant Alpenrose

Einen Tag vor unserer Ankunft fand in Holland das jährliche Tulpen Festival statt. Seit 1929 wird dieses jedes Jahr im Mai zelebriert. Damals wurden 250.000 Tulpen gepflanzt, heute wachsen in der ganzen Stadt schon 6 Millionen. Blumenliebhaber können die Blumenbeete entlang der Straßen, städtischer Parks und vor öffentlichen Gebäuden kostenfrei bestaunen.

Wir parkten unser Mietauto in einer Seitenstraße am Centennial Park. Die Vielfalt an unterschiedlichen Tulpen wahr erstaunlich und alles blühte in den verschiedensten Farben. Einzigartig! Anschließend liefen wir zwei Blöcke in die Haupteinkaufsstraße. An einem Fudge Store konnten wir nicht vorbei gehen und kauften ein Stück gesalzenes Karamel Fudge. Wirklich lecker und typisch für den Mittleren Westen.

Haupteinkaufsstraße in Holland
Haupteinkaufsstraße in Holland
Auswahl im Fudge Store
Auswahl im Fudge Store
gesalzenes Karamel Fudge
gesalzenes Karamel Fudge

Windmill Island Gardens

Frisch gestärkt fuhren wir zum Windmill Island Gardens. Hier befand sich tatsächlich eine typische Windmühle, wie sie auch in einem holländischen Dorf hätte stehen können. Um sich diese von Nahen anzuschauen, zahlt man als Erwachsener allerdings 10 USD. Wir sparten uns das Geld und schauten nur einmal von der Ferne. Für uns Westeuropäer sind Windmühlen ja auch nichts so Besonderes.

Windmill Island Gardens
Windmill Island Gardens

Nach 1 ½ Stunden Autofahrt auf der US-131 in Richtung Norden kamen wir in Cadillac an. Dieses kleine Städtchen hatten wir uns als Tagesziel ausgesucht. Nach dem Check-in im Hampton Inn Cadillac, holten wir uns noch zwei Pizzen bei Dominos. Hier hatten wir uns bei der bestellten Größe total verschätzt, sodass leider eine Menge übrig blieb.

Roadtrip USA (Mittlerer Westen) –  Routendetails

TagGesamt
Kilometer: 289,3 mi (465,58 km) 343,5 mi (552,81 km)
Fahrzeit: 05:32:57 09:02:58
Verbrauch: 31,8 mpg 29,5 mpg
Fahrtkosten: 42,03 USD 42,03 USD
Übernachtung: Hampton Inn Cadillac – 75 USD (buchbar bei Hilton*)

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chrétien

Je m'appelle Christian, je suis né au cœur de l'Allemagne verdoyante et j'ai étudié l'ingénierie informatique à Ilmenau. Aujourd'hui, je vis à Merseburg avec ma femme Christin et notre fils, mais je travaille à Leipzig comme chef de produit. Pour moi, voyager a toujours été bien plus qu'un simple changement de décor. J'ai adoré prendre l'avion, découvrir de nouvelles cuisines et me sentir comme chez moi dans des hôtels de charme. Ce mélange de plaisir, de curiosité et d'envie de voyager est ce qui m'a poussé à commencer à écrire sur mes expériences sur ce blog en 2007. Qu'il s'agisse d'une escapade improvisée le temps d'un week-end ou d'un grand périple à travers les continents, je voulais partager ma passion et montrer combien le monde recèle d'histoires merveilleuses. Et aujourd'hui encore, je suis toujours à la recherche du prochain lieu qui me surprendra.

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